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  Schlepzig - Zloupisti (auf Pfählen gebaut)  
 

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Schlepzig

Zloupisti - wendische Bezeichnung für Pfahl, da die ersten Behausungen auf Pfählen gebaut wurden.

1004 erstmalige Erwähnung des Ortes Schlepzig in einer Schenkungsurkunde König Heinrich II.

12/13.Jh. Schlepzig gehört zur Burggrafschaft Lübben

1374 erstmalige Erwähnung des durch Wasserkraft betriebenen Hammerwerkes in Schlepzig, dort wurde einheimischer Raseneisenstein verarbeitet, auf Grund der umfangreichen Raseneisenstein- vorkommen in der Niederlausitz war der Hammer bis 1700 in Betrieb.

1490 Bau einer Mühle - sog. Buschmühle als Mahl- und Ölschlagmühle

1614 amtl. Bericht über einen „Geisterseher' (ein wendischer Knecht) und seine Erscheinungen u. Offenbarungen in Schlepzig

1618-1648 „Wussegk" eine von Fließen umgebene Insel, dort suchten die Menschen während des 30-jährigen Krieges Zuflucht. Johann Georg Hutten, der erste Generalsuperintendent der Niederlausitz predigte hier ungehindert das Evangelium - ein Gedenkstein erinnert an diese Begebenheit.

1740 an der Stelle des verfallenen Hammers wurde 1740 eine neue Mühle gebaut

1769 großes Feuer, vernichtete die Mühle, 59 Häuser, Pachthaus, Kirche, Pfarr- und Schulwohnung

1769 Wiederaufbau der Mahl-, Ölschlag- und Schneidemühle

1769 Holzkirche brannte nieder

1771 brennt auch die Buschmühle nieder, nach ihrem Wiederaufbau 1788 wurde im Gebäude eine Walkmühle und Weißgerberei eingerichtet (seit 1910) nur noch als Wohnraum.

Bau eines neuen Gotteshauses in Fachwerkbauweise




 

 

 

1815 Schlepzig steht unter preußischer Herrschaft

1861 erstes Dampfschiff auf der Spree, welches auch bis Schlepzig kam

1867 Schulbaueinweihung

1890 Telefonleitung Lübben -Schlepzig in öffentl. Einrichtungen Post, Arzt...

1889 Gründung einer ländl. Genossenschaft, nach dem Vorbild Raiffeisens

1904 Denkmal auf dem Wussegk enthüllt, als Andenken an den ersten Generalsuperintendenten Johann Georg Hutten (1615- 1683) mit gottesdienstlicher Feier

1904 900-Jahr Feier veranstaltet durch Pfarrer Asselmann

1938 reges Vereinsleben in Schlepziger Fußballverein(1924), Feuerwehr(1928) Schützenverein (1860), Kriegerverein (1883), Handwerker-, Gesangs-, Radfahr-, Turnerverein

1985 Restaurierung Bauernmuseum (Bauerngehöft aus dem Jahre 1818)

Diese Aufnahme entstand vor
etwa 80 Jahren.

Jetzt ist es ein Bauernmuseum
mit Agrartechnik.

 

 

 

Interessante Informationen über Schlepzig demnächst auch unter www.schlepzig.de.